Aktuelles

12.01.2018

73. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz-Birkenau

Am 27. Januar 2018 finden in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau die Gedenkfeiern zum 73. Jahrestag der Befreiung des nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz statt. In Auschwitz ermordeten die Nationalsozialisten mehr als eine Million Menschen – vor allem Juden, Polen, Roma, sowjetische Kriegsgefangene sowie Menschen vieler weiterer Nationalitäten.

Der 27. Januar ist in Deutschland seit 1996 der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Er erinnert an die Opfer des Holocaust und mahnt zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Geschichte.

Ablauf der Gedenkfeierlichkeiten

15:00 Uhr – Pressekonferenz
Auschwitz-Zeugnisse: Vorstellung und Präsentation von Zeitzeugenberichten auf dem Portal ZapisyTerroru.pl

16:30 Uhr – Sonderausstellung
Eröffnung der Ausstellung „Briefe … Sammlung von Władysław Rath“ im Block 12 des ehemaligen Lagers Auschwitz I (nur für geladene Gäste)

18:30 Uhr – Zentrale Gedenkfeier
Gemeinsame Zeremonie im Gebäude der sogenannten „Saunen“ in Auschwitz II-Birkenau (nur für geladene Gäste)

20:00 Uhr – Gedenkfeier am Denkmal
Ökumenisches Gebet und Gedenken am Denkmal für die Opfer in Auschwitz II-Birkenau

Hinweise für Personen ohne Einladung

Einzelpersonen sowie organisierte Gruppen, die ohne Einladung am Gedenken teilnehmen möchten, können den offenen Bereich (BI-Sektor) des ehemaligen Lagers Auschwitz II-Birkenau betreten.

Der Parkplatz für Besucher befindet sich in Brzezinka,
Adresse: ul. Martyrium der Nationen 14

Informationen für reguläre Besucher der Gedenkstätte

Am 27. Januar 2018 ist die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau nur eingeschränkt geöffnet. Besucher werden gebeten, den Hinweisen des Museumspersonals und der Guides zu folgen.
Die Umgebung des Denkmals für die Opfer sowie das Gebäude der sogenannten „Saunen“ in Auschwitz II-Birkenau sind an diesem Tag nicht zugänglich.

Quelle: www.auschwitz.org

08.01.2018

Über 2 Millionen Besucher in der Mahn- und Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau im Jahr 2017

Von der Museumsverwaltung wurden die Besucherzahlen für 2017 bekannt gegeben.
Daraufhin besuchten im vergangenen Jahr 2,1 Millionen Menschen das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz, 50.000 mehr als 2016.
Die zehn Länder mit den meisten Besuchern:

Polen – 498.000
Großbritannien – 339.000
USA – 183.000
Italien – 115.000
Spanien – 101.000
Deutschland – 85.000
Israel – 83.000
Frankreich – 74.000
Tschechien – 53.000
Schweden – 44.000

Quelle: www.auschwitz.org

Länder mit dem größten Besucherzuwachs im Vergleich zu 2016 waren, Ukraine (48 Prozent), Kanada (36 Prozent) und Griechenland (32 Prozent).Quelle: www.auschwitz.org

28.12.2017

Bełżec - Beginn der »Endlösung«

Das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau steht allgemein als Symbol für den systematischen Völkermord an den Juden. Dabei wird oft übersehen, dass im Rahmen der „Aktion Reinhardt” in den Vernichtungslagern Belzec, Sobibor und Treblinka zwischen 1942 und 1943 mehr als eineinhalb Millionen Juden ermordet wurden; die Zahl der Opfer dort also noch höher war als in Auschwitz.

07.07.2017

FACE TO FACE Art in Auschwitz

Aus Anlass des 70. Jahrestag der Gründung des Museums Auschwitz-Birkenau auf dem Gelände des ehemaligen Deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers, wird in Krakau die einzigartige Ausstellung „Face to Face. Art in Auschwitz” gezeigt.
Diese umfasst zahlreiche Originalwerke von Auschwitz Häft-lingen die während ihrer Gefangenschaft geschaffen wurden.

Auschwitz-Birkenau Ausstellung in Krakau

Dauer: 07.07. – 20.09.2017
Ort: Szolayski House, Pl. Szczepanski 9
Di – Sa von 10-18 Uhr
Sonntag von 10-16 Uhr
Montag – geschlossen

Eintritt: Kostenlos

24.04.2017

March of the Living

Über zehntausend Jugendliche und junge Erwachsene aus mehr als 40 Nationen nahmen am 24. April in Oswiecim am „March of the Living“ teil. Dieser führte vom berüchtigte Tor des früheren Konzentrationslagers Auschwitz mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“ bis zum ehemaligen KZ Birkenau.
Mit dem Marsch soll an die sechs Millionen Opfer des Holocaust gedacht werden, allein in Birkenau ermordeten die Nationalsozialisten mindestens 1,1 Millionen jüdische Häftlinge.

03.02.2017

„Marsch der Erinnerung“ 2017

Platz der Ghettohelden in Krakau

Gedenkmarsch zum Jahrestag der Auflösung des Krakauer Ghettos

Der Platz der Ghettohelden (Plac Bohaterów Getta) im Krakauer Stadtteil Podgórze spielte eine zentrale und tragische Rolle während der nationalsozialistischen Judenverfolgung. Er war der letzte Aufenthaltsort für viele Bewohnerinnen und Bewohner des jüdischen Ghettos, bevor sie in Konzentrations- und Vernichtungslager deportiert wurden. Auf diesem Platz fanden Appelle, Selektionen sowie die Zusammen­treibung der Menschen statt – oftmals unter grausamen Bedingungen.

Die letzte große Selektion erfolgte am 14. März 1943 im Zuge der endgültigen Liquidierung des Krakauer Ghettos. Viele der verbliebenen Juden wurden an diesem Tag in das nahegelegene Konzentrationslager Płaszów getrieben.

Um an diese Ereignisse zu erinnern und den Opfern Respekt zu zollen, beginnt jedes Jahr am Platz der Ghettohelden der „Marsch der Erinnerung“. Die Teilnehmenden gehen dabei bewusst den historischen Weg nach, den die letzten Ghettobewohner im Jahr 1943 unter Zwang zurücklegen mussten. Der Marsch ist ein stilles Zeichen gegen das Vergessen und ein Ausdruck der Solidarität mit den Opfern der Shoah.

Termin 2017

  • Datum: 19. März

  • Uhrzeit: 12:00 Uhr

  • Ort: Krakau, Plac Bohaterów Getta

30.01.2017

Namen von SS-Aufsehern in Auschwitz veröffentlicht

SS-Aufsehern in Auschwitz

Karteikarte in der polnischen Datenbank

Das polnische Institut für Nationales Gedenken (IPN) hat eine Datenbank online gestellt, in der die Namen von 8502 Deutschen erfasst sind, die zwischen 1940 und 1945 im größten aller Konzentrationslager Auschwitz und seinen Außenlagern Dienst taten.
Die Namensliste der KZ-Wachleute geht zum großen Teil auf Forschungen des Historikers Aleksander Lasik von der Uni-versität Bydgoszcz zurück, der seit 1982 daran arbeitet.
Die Datenbank soll um weitere deutsche Lager ergänzt werden, wie der IPN-Vorsitzende Jaroslaw Szarek sagte.

Zur Datenbank: http://pamiec.pl/pa/form/60,Zaloga-SS-KL-Auschwitz.html

Bildungsreisen Geschichte

Gedenk- und Bildungsreisen zu den Orten der Shoah.