Aktuelles
12.04.2018
March of the Living 2018
Der Marsch der Lebenden ist ein internationaler Gedenkmarsch, der seit 1988 jedes Jahr am Jom Haschoa, dem jüdischen Holocaust-Gedenktag, stattfindet. Teilnehmende aus aller Welt versammeln sich, um an die Millionen Opfer des nationalsozialistischen Terrors zu erinnern und ein Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit zu setzen.
Am 12. April 2018 nahmen mehr als 12.000 Menschen an diesem stillen Gedenkmarsch teil. Sie gingen vom Eingang des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz, durch das berüchtigte Tor mit der Aufschrift „Arbeit macht frei“, bis zum drei Kilometer entfernten Gelände des ehemaligen Vernichtungslagers Birkenau. Unter den Teilnehmenden befanden sich Holocaust-Überlebende, ihre Angehörigen, Delegationen aus vielen Ländern, Studierende sowie Vertreter religiöser und politischer Institutionen.
Der „March of the Living“ verbindet historische Erinnerung mit einem klaren Appell an die Gegenwart: die Verantwortung zu übernehmen, das Gedenken zu bewahren und den Schutz der Menschenwürde zu verteidigen.
27.01.2018
73. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz-Birkenau
Mehr als eine Million Tote, die meisten von ihnen Juden. Mit dieser unfassbaren Zahl wurde Auschwitz weltweit zum Symbol des Holocaust. Als Soldaten der Roten Armee am 27. Januar 1945 das Konzentrationslager befreiten, fanden sie dort noch etwa 7000 kranke und völlig entkräftete Häftlinge, darunter auch Kinder.
Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, so der offizielle Titel, wurde von den Vereinten Nationen im Jahr 2005 eingeführt, dem 60. Jahrestag der Auschwitz-Befreiung. In Deutschland wird bereits seit 1996 jährlich am 27. Januar der Millionen Opfer des Nazi-Terrors gedacht.
01.06.2018
Der Zweite Weltkrieg – Erinnerungen und Bilder gesucht
Der Zweite Weltkrieg war der erste Krieg, der in einem bis dahin nie dagewesenen Ausmaß fotografisch dokumentiert wurde. Dank der Weiterentwicklung der Fotografie und der massenhaften Verbreitung von Kameras hielten Millionen von Menschen – darunter auch Soldaten – ihre Eindrücke im Bild fest. Man schätzt, dass zwischen 30 und 40 Millionen Fotos aus dieser Zeit entstanden sind.
Wir sind auf der Suche nach historischem Bildmaterial aus den Jahren 1933 bis 1945:
Fotografien
Filmdokumente
Persönliche Erinnerungen und Geschichten
Haben Sie selbst noch Aufnahmen aus jener Zeit? Oder möchten Sie Ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit uns teilen?
Auch die jüngeren Leserinnen und Leser laden wir ein: Fragen Sie gerne Eltern oder Großeltern, ob sie ihre Erinnerungen weitergeben möchten.
Nutzen Sie dazu bitte unser Kontaktformular oder schreiben Sie uns eine E-Mail:
04.05.2018
Besichtigung des KZ Majdanek
Das Konzentrations- und Vernichtungslager Lublin–Majdanek wurde 1941 auf Befehl des Reichsführers SS und „Chefs der Deutschen Polizei“ Heinrich Himmler im Südosten von Lublin errichtet. Es war das erste Konzentrationslager der SS-Inspektion im besetzten Polen und entwickelte sich rasch zu einem zentralen Ort nationalsozialistischer Verfolgung und Massenvernichtung. Neben Juden wurden hier auch politische Häftlinge, sowjetische Kriegsgefangene, Intellektuelle, Angehörige des Widerstands und Menschen verschiedener Nationalitäten interniert und ermordet.
Majdanek ist eines der am besten erhaltenen Lagergelände, da es 1944 nahezu unzerstört von der Roten Armee befreit wurde. Heute dient es als wichtige Gedenkstätte und Bildungsstätte, die an die über 78.000 Opfer erinnert, darunter zehntausende jüdische Männer, Frauen und Kinder.











